Wird oft zusammen gekauft
Das Deutsche Steinsalz ist ein naturbelassenes Steinsalz, das in Deutschland bergmännisch unter Tage abgebaut wird. In der Gockels Genussmanufaktur in Krefeld am Niederrhein füllen wir es von Hand in die 80-g-Weißblechdose. Es schmeckt klar und unkompliziert salzig und ist unser Allrounder für die Salzmühle und den Kochtopf.
Wie ist das Deutsche Steinsalz entstanden?
Das Salz stammt aus Lagerstätten des Zechsteins, eines Erdzeitalters, das über 200 Millionen Jahre zurückliegt. Damals bedeckte ein flaches Meer große Teile Mitteleuropas. Als es verdunstete, blieben mächtige Salzschichten zurück, die später von Gestein überdeckt wurden. Heute holen Bergleute das Salz aus der Tiefe nach oben, wo es zerkleinert und nach Korngröße gesiebt wird.
Auf der Zutatenliste steht nur „Steinsalz aus Deutschland“. Jod, Fluorid, Rieselhilfen oder Trennmittel sind nicht zugesetzt. Gewonnen wird das Salz im Bergwerk, wir in Krefeld füllen es so ab, wie es zu uns kommt.
Wofür verwende ich Steinsalz in der Küche?
Für fast alles, wofür Sie sonst Speisesalz nehmen. Im Nudel- und Kartoffelwasser löst es sich gleichmäßig auf, in Suppen, Soßen und Eintöpfen ebenso. Beim Brotbacken und für Hefeteig können Sie es fein gemahlen genauso dosieren wie gewöhnliches Salz. In einer Mühle am Tisch wird es zum frisch gemahlenen Tischsalz für Butterbrot, Radieschen, Tomaten und Spiegeleier.
Die groben Kristalle eignen sich außerdem für trockene Rubs, für Brezeln und Brötchen vor dem Backen sowie zum Einlegen von Gemüse. Wenn Sie Gurken oder Kraut milchsauer einlegen möchten, ist ein Salz ohne Jodzusatz ohnehin die übliche Wahl.
Zur Dosierung beim Kochen gilt eine einfache Faustregel: Für einen Liter Nudelwasser nehmen Sie ein bis zwei gestrichene Teelöffel, also etwa fünf bis zehn Gramm. Grob gemahlen wirkt das Salz etwas weniger dicht als feines Speisesalz, probieren Sie deshalb lieber einmal mehr. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt Erwachsenen übrigens höchstens etwa sechs Gramm Salz am Tag, eingerechnet ist dabei auch das Salz in Brot, Käse und Wurst.
Was unterscheidet Steinsalz von Meersalz?
Chemisch bestehen beide überwiegend aus Natriumchlorid. Meersalz wird aus heutigem Meerwasser gewonnen, Steinsalz stammt aus Meeren, die vor Jahrmillionen verdunstet sind. Im Alltag unterscheiden sie sich vor allem in Körnung und Form. Unser Deutsches Steinsalz kommt als grobe Kristalle, die sich in jeder Salzmühle gut mahlen lassen. Bei uns zu Hause nehmen wir es gern als Kochsalz für jeden Tag und heben die besonderen Flockensalze für den Teller auf.
Gockels: Familie, Manufaktur und Laden in Krefeld
Unsere Familie führt Gockels als kleinen Betrieb mit niederrheinischen Wurzeln. In Krefeld haben wir unsere Manufaktur, in der wir eigene Gewürze, Öle, Essige und Fruchtaufstriche entwickeln und herstellen. Einige Salze, die wir selbst gern verwenden, kaufen wir zu und füllen sie dort von Hand in unsere Dosen, so auch das Deutsche Steinsalz. Das Etikett kleben häufig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Behinderungen auf, die fest zu unserer Mannschaft gehören. Sie können das Salz im Ladenlokal auf der Rheinstraße in Krefeld anschauen und sich dort zu Mühlen und Salzsorten beraten lassen.
Rezept: Ofenkartoffeln auf dem Salzbett
Für vier Personen etwa ein Kilogramm kleine, festkochende Kartoffeln gründlich waschen und gut abtrocknen. Den Boden einer Auflaufform etwa einen halben Zentimeter hoch mit grobem Deutschen Steinsalz bedecken, einige Zweige Rosmarin und Thymian sowie vier ungeschälte Knoblauchzehen daraufgeben.
Die Kartoffeln mit der Schale auf das Salzbett setzen und im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad etwa 45 Minuten backen, bis sie weich sind. Die Kartoffeln vom Salz nehmen, kreuzweise einschneiden und mit Kräuterquark oder einem Stück Butter servieren. Das Salz zieht während des Backens Feuchtigkeit aus der Schale, deshalb wird sie schön trocken und leicht knusprig.
Häufige Fragen
Wo wird das Deutsche Steinsalz abgebaut?
Es wird in Deutschland bergmännisch aus Zechstein-Lagerstätten gewonnen. Wir in Krefeld übernehmen nur das Abfüllen in unsere Dosen.
Ist Jod im Salz enthalten?
Nein, das Steinsalz ist naturbelassen und enthält weder Jod noch Fluorid oder Rieselhilfen. Wer auf Jodsalz Wert legt, ergänzt es mit einem jodierten Speisesalz.
Kann ich das Salz in die Mühle füllen?
Ja, die groben Kristalle sind gut für die Salzmühle geeignet. Am besten nehmen Sie eine Mühle mit Keramikmahlwerk, da Metall durch Salz rosten kann.
Ist das Steinsalz vegan?
Ja, es ist ein rein mineralisches Produkt. Mögliche Spuren anderer Stoffe sind im Allergenhinweis auf dieser Seite vermerkt.
Kann Salz schlecht werden?
Nein, reines Salz verdirbt nicht. Lagern Sie die Dose trotzdem trocken und verschlossen, denn ohne Rieselhilfe können die Kristalle Feuchtigkeit ziehen und zusammenbacken.
Warum Steinsalz aus Deutschland?
Weil es kurze Wege hat und ein einfaches, ehrliches Salz für jeden Tag ist. Für uns am Niederrhein ist es das naheliegende Salz für Kartoffeln, Brot und Gemüse.